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Fachbereich Kunst

Im Fachbereich Kunst führen wir die Schüler/innen an die unterschiedlichsten Techniken der Bildenden Kunst heran. Malen, zeichnen, schneiden, drucken, töpfern, fotografieren sind dabei nur einige Bereiche.Der Spaß am kreativen Gestalten und Verändern steht im Vordergrund. Aber auch Wissen über Kunstepochen und Künstler steht auf der Tagesordnung. Sowohl das Malen in der freien Natur, als auch ein Besuch in einer Ausstellung bzw. der Besuch eines Museums, wo wir vor dem Original- Kunstwerk zeichnen oder malen, gehören zu unserem Alltag.
Zum regulären Unterricht findet ein vertiefender Kunstunterricht für interessierte Schüler/innen im Rahmen des Wahlpflichtunterrichtes statt.

Von wegen Politikverdrossenheit!

Von wegen Politikverdrossenheit!

Schülerinnen und Schüler der Ellen-Key-Schule lernten im Frühjahr 2016 im Ausstellungszentrum WaldKAuTZ Leben und Werk John Heartfields kennen. Sie suchten sich aktuelle Themen, recherchierten, schnitten und reorganisierten Fundstücke aus Magazinen und Zeitungen zu satirischen Montagen zum US-amerikanischen Wahlkampf, zu Gründen und Folgen von Krieg, Terror und Flucht und betrieben eine hintergründige Medienreflexion.

Die Zeitung „Neues Deutschland“ berichtete in einer achtseitigen Sonderbeilage über die Ausstellung der Werke von George Grosz und John Heartfield, die im Franz-Mehring-Platz 1 mit denen unserer jungen KünstlerInnen in einen interessanten Dialog traten. Die Vernissage der „Montage_16“ war am 1. November 2016 dementsprechend gut besucht. Die Kunst-Fachschaft, die Kunst-AG, der Schulleiter und die jungen Montagekünstlerinnen und -künstler selbst konnten erleben, wie die Besucher aus der Berliner Politik- und Kulturszene die Ergebnisse aus unserem Profilkurs würdigten. Besonders gelobt wurden die Tuschezeichnungen von Julian Kraneis, die den Zeichnungen von George Grosz nahezu ebenbürtig waren. Dima Sous wurde der „Sonderpreis junge Montage 2016“ von den Kuratoren der Ausstellung zugesprochen.

Die Ausstellungsbeteiligung ging aus der Kooperation der Ellen-Key-Schule mit der Grundstücksgesellschaft FMP1 im Campus Eastside hervor. Besonderer Dank geht an den Projektleiter Herrn Matthias Nehls für die erfolgreiche Zusammenarbeit.

C. Aschberg

Fachbereich Kunst und Musik

Barcelona-Fahrt Oktober 2014

Wow, es geht wieder los! Miro, Picasso, Gaudi … wir kommen!!! Die Kunst- AG  geht auf Exkursion. Nachdem wir letztes Jahr in Paris waren, besuchen dieses Jahr Barcelona.

Wie bei unserer letzten Reise mussten wir sehr früh aufstehen, um pünktlich zum Flugzeug zu kommen. Spätestens bei unserer Ankunft in Barcelona wurden wir für alle Strapazen entschädigt. Die Stadt empfing uns mit herrlichem Sonnenschein und 28°C. Im Hotel angekommen, packten wir zunächst unsere Sommersachen, zogen uns um und gingen sofort auf Stadterkundung. Der Spaziergang war natürlich gefühlte 15 km lang und dauerte bis spät in den Abend. Dennoch hatte niemand etwas zu meckern, denn die Stadt hatte uns in ihren Bann gezogen.

Barcelona ist eine Hafenstadt und gilt gegenwärtig wahrscheinlich als dynamischste und erneuerungsfreudigste Stadt des Mittelmeerraumes. Moderne Wohngebiete aber auch enge historische Gassen wechseln sich im Stadtbild ab. Die Menschen kommen in den späten Nachmittagsstunden zu Massen in das Zentrum und verbringen in den Strand-Restaurants und Cafés der Stadt die Abendstunden. Trotz der vielen engen Gassen hat man nicht das Gefühl der Enge, sondern die Stadt öffnet sich dem Besucher mit ihrer Gastfreundschaft und Wärme der Bewohner.

Es dauert zu lange, all das aufzuzählen, was wir uns angesehen haben. Das  beeindruckendste Erlebnis war der Besuch in der Basilika Sagrada Familia. Sie ist das wohl bekannteste aber auch unvollendete Projekt des Architekten Gaudi.

Von außen war sie übersäht von Einzelheiten der biblischen Geschichte, von innen wirkte sie auf uns wie ein erleuchteter Wald. Dieses 120m hohe atemberaubende Meisterstück der Architektur, das sich seit mehr als 100 Jahren im Bau befindet, hinterließ auf uns einen wirklich nachhaltigen Eindruck.

Nun, wir wollten ja auch die moderne Kunst kennen lernen, daher besuchten wir das Picasso-Museum mit Arbeiten aus seiner Jugend, das Museum für Moderne Kunst sowie das Miro-Haus.

Obwohl wir dieser Kunst zunächst aufgeschlossen gegenüberstanden, fand nicht jeder von uns gleich einen Zugang. Nicht, dass uns die Werke nicht gefallen haben, aber jeder hat ein anderes Kunstempfinden - auch wenn Herr Tamm sich redlich Mühe gab, in uns das  künstlerische Verständnis zu wecken.

Uns beeindruckten die architektonischen Leistungen des Baumeisters Gaudi besonders. Das Casa Batlló, ein Muss für einen Barcelonabesucher, war auch für uns eine ganz besondere Sehenswürdigkeit. Auch für dieses  6-stöckige Bauwerk hat sich Gaudi von der Natur inspirieren lassen und sanft gewellte Fassaden mit bizarren Balkonen und Erkern, die wie Knochen wirken, mit glitzernden Mosaiksteinchen verziert.

Natürlich haben wir auch im Hafen von Barcelona Stunden verbracht,  um Skizzen und Studien anzufertigen und um die Szenerie mit ihren schönen Gebäuden, Schiffen und Menschen in unseren Bildern festzuhalten.

Am letzten Abend haben wir uns ein typisch spanisches Abendessen in einem wunderbaren Hafenrestaurant geleistet  und anschließend die hell erleuchtete Stadt von den Hügeln  des Montjuϊc  bewundert. Zu unserer Freude war an diesem Tag spanischer Nationalfeiertag, so dass wir ein Höhenfeuerwerk über der Stadt und eine überragende Licht- Musik- Show am Brunnen  vor dem Museu Nacional d'Art de Catalunya (eines der größten Museen von Barcelona) erleben konnten. Ein wirklich krönender Abschluss unserer Reise.

Es waren sehr schöne beeindruckende Tage, die wir nicht so schnell vergessen werden.

Julian Kraneis - AG Kunst und Schüler der Klasse 10

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