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Parisfahrt 2013 der Kunst AG

Vom 08.04.2013 zum 12.04.2013

Um fünf Uhr morgens haben wir uns am Alexanderplatz getroffen. Es war kalt, doch der Gedanke, dass das eine schöne Fahrt werden wird, hat mich gewärmt.

Unser Flugzeug startete um sieben Uhr morgens. Als wir dann nach einem etwas längeren Aufenthalt im Flugzeug saßen, waren die meisten aufgeregt, da sie das erste Mal geflogen sind. Das Anschnallzeichen erleuchtete und ich wartete gespannt auf den Start des Fluges.

Nachdem wir ankamen, sind wir mit der Metro in Richtung Innenstadt gefahren. Sie war zwar nicht gerade komfortabel, aber sie war schnell. Das Hotel war sehr groß, aber es hat an einer Autobahn gelegen. Zum Glück lag unser Zimmer in Blickrichtung auf die Innenstadt, somit hatten wir den schönsten Ausblick von allen! Gleich um die Ecke war ein Supermarkt, bei dem jeder von uns morgens einkaufen gehen konnte.Baguettes wurden bei uns jeden Tag gegessen, besonders beim Frühstück. Wir sind jeden Tag mindestens 10 Kilometer gelaufen und es hat sehr oft geregnet. Die Ermüdung meiner Füße war fast unerträglich, aber es hatte sich am Ende des Tages doch gelohnt.

Wir waren im Louvre, Schloss Versailles, Sacré-Cœur de Montmartre, Museum Rodin, Invalidendom mit dem Grab von Napoleon, Musée d’Orsay, Centre Georges Pompidou, Kathedrale Notre-Dame und in vielen anderen Museen. Es enttäuschte mich, dass wir in einem Museum nicht fotografieren durften, obwohl wir eine Stunde im Regen gewartet haben. Wir haben trotzdem heimlich welche gemacht.

Am vierten Tag bin  ich mit der AG zum  Eifelturm gefahren. Die Schlange war nicht so lang und der Eintritt bis ganz nach oben kostete 14 Euro. Der eiserne und epische Eifelturm ließ mich verstummen. Die Fahrt mit dem Fahrstuhl war aufregend und schnell. Die Holzfigur, die außen am Fahrstuhl montiert war, sollte zeigen wo früher die Fahrstuhlführer ihren Job verrichten mussten. Auf jeden Fall sollten sie schwindelfrei sein. Wir mussten in 280 Meter Höhe umsteigen und den zweiten Fahrstuhl nutzen. Dieser war, glaube ich, modernisiert und fuhr auch ein wenig schneller. Als ich oben war, kam auch schon der Nebel und so konnte ich nur wenige Fotos machen. Wir konnten das neue Stadtviertel sehen, wo die Hochhäuser in den Himmel ragen. Ich bin alleine runter gefahren, weil wir uns in diesem Chaos verirrt haben. Als ich unten war, habe ich mich umgesehen ob jemand da war den ich kannte -- Irrtum. Ich habe mich auf einen Stein gesetzt, und auf einmal fing es an zu regnen.

Am vorletzten Tag in Paris haben wir die Kirche Sacré-Cœur auf dem Hügel Montmartre besichtigt. Auf den Stufen dieser Kirche hatten wir einen beeindruckenden Blick über ganz Paris. Wir fertigten Skizzen an, von diesem Augenblick von Paris und haben später in der Arbeitsgemeinschaft die ausgestellten Arbeiten angefertigt. Ich glaube sie sprechen für sich und von unseren schönen gemeinsamen Tagen und Stunden in Paris.

Am fünften und letzten Tag wurden wir ein wenig später geweckt. Nach dem Frühstück hatten wir noch Zeit unsere Sachen zu packen. Es war ein Durcheinander und ich glaube, Emil hatte ein Paar Socken von mir eingepackt und ich seine. Egal, es sind ja nur Socken.

Wir haben unten gewartet bis alle bereit waren, es war unerträglich. Ich wäre eigentlich gerne länger geblieben, aber ich war froh meine Familie wieder zu sehen.

Unsere Gruppe ist wieder mit der Metro zum Flughafen gefahren. Die Rückfahrt war lang, da wir von fast der ersten Station bis zur letzten Station gefahren sind. Die Menschen, die mit uns fuhren, wurden jede Station weniger, so dass am Ende nur noch unsere Gruppe anwesend war.

Unser Flugzeug startete so um 12 Uhr. Ich saß neben einem Mann, der sich immer tierisch aufgeregt hat, wenn ich aufstehen wollte. Ich habe Herr Tamm gefragt, ob ich seinen Laptop bekommen dürfte, er stimmte zu und gab ihn mir.

Als wir ankamen wurde ich abgeholt. Endlich, eine Woche habe ich im Ausland gelebt, es war zwar wunderschön, aber die Heimat ist ja wie man sagt, am schönsten und so war es auch!

Das war also unsere Parisfahrt mit der Kunst AG.

von Julian Kraneis Klasse 8

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